Suzan Kesić im Dialog mit Politik und Wirtschaft: Österreichs Verbindungen zum Westbalkan im Fokus
Österreichische Unternehmen sind seit Jahrzehnten eng mit Südosteuropa verbunden. Der international tätige Unternehmer und Berater Suzan Kesić bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und grenzüberschreitenden Netzwerken. Ein hochrangig besetztes Wirtschaftstreffen in Niederösterreich zeigt die Bedeutung dieser Verbindungen.
Baden, November 2026 – Internationale Wirtschaftsbeziehungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gerade zwischen Österreich und den Ländern des Westbalkans bestehen historisch gewachsene Verbindungen, die heute durch Investitionen, Handel und gemeinsame wirtschaftliche Interessen weiterentwickelt werden.
Der selbstständige Unternehmer und Berater Suzan Kesić beschäftigt sich seit vielen Jahren mit strategischer Unternehmensentwicklung, internationaler Kommunikation und der Vernetzung wirtschaftlicher Entscheidungsträger.
Am 2. November 2026 nahm Kesić am Business Evening im Casino Baden teil, bei dem zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und internationalen Unternehmensnetzwerken zusammenkamen.
Zu den Gästen zählten Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sowie KommR Dr. Christian Moser, kooptierter Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ).
Darüber hinaus waren niederösterreichische Landtagsabgeordnete, weitere politische Vertreter, Führungskräfte internationaler Konzerne sowie Unternehmer und Entscheidungsträger aus unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen anwesend. Auch die Präsidentschaft und der gesamte Vorstand des Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforums (ÖSWF) nahmen an der Veranstaltung teil.
Die breite Beteiligung aus Politik, Industrie, Handel und Dienstleistungswirtschaft unterstrich die Bedeutung solcher Begegnungen für den internationalen wirtschaftlichen Austausch.
Österreich als bedeutender Wirtschaftspartner des Westbalkans
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Südosteuropa reichen weit über den klassischen Warenhandel hinaus. Österreich zählt in mehreren Ländern des Westbalkans zu den wichtigsten ausländischen Investoren.
Allein in Serbien sind mehr als 800 österreichische Unternehmen vertreten. Diese beschäftigen dort über 24.000 Menschen und sind unter anderem in den Bereichen Banken, Versicherungen, Telekommunikation, Industrie, Logistik und Dienstleistungen tätig.

Auch die wirtschaftliche Verflechtung mit den übrigen Westbalkanstaaten ist erheblich. Nach Angaben des österreichischen Wirtschaftsministeriums erreichte das Warenhandelsvolumen zwischen Österreich und den sechs Westbalkanstaaten im Jahr 2025 rund 4,3 Milliarden Euro. Davon entfielen etwa 2,3 Milliarden Euro auf österreichische Exporte.
Die Zahlen zeigen, dass der Westbalkan längst ein etablierter Wirtschaftsraum für österreichische Unternehmen ist. Gleichzeitig entstehen durch Infrastrukturprojekte, Digitalisierung, neue Investitionen und die Annäherung einzelner Staaten an die Europäische Union weitere wirtschaftliche Perspektiven.
Zwischen Unternehmensinteressen und internationalen Institutionen
Kesić ist seit mehr als 18 Jahren selbstständig und in unterschiedlichen Bereichen der Unternehmensberatung und wirtschaftlichen Zusammenarbeit tätig.
Sein beruflicher Schwerpunkt liegt heute auf strategischer Positionierung, Management, Öffentlichkeitsarbeit und der Entwicklung internationaler Geschäftsbeziehungen.
Neben seiner unabhängigen Beratungstätigkeit gehört Kesić dem Vorstand des Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforums (ÖSWF) an, wo er für Strategie und internationale Kooperation verantwortlich ist.
Die Organisation fördert den wirtschaftlichen Austausch zwischen Österreich, Serbien und der Republika Srpska und schafft Möglichkeiten für den Dialog zwischen Unternehmen, Institutionen und Entscheidungsträgern.
Kesić betonte im Zusammenhang mit der Veranstaltung, dass Österreich und die Länder des Westbalkans zahlreiche Gemeinsamkeiten verbinden. Diese historisch, kulturell und wirtschaftlich gewachsenen Beziehungen gelte es weiter auszubauen. Dabei müsse die Zusammenarbeit in beide Richtungen funktionieren: Unternehmen aus Serbien und der Republika Srpska sollen Möglichkeiten erhalten, auf dem österreichischen Markt Fuß zu fassen, während österreichische Unternehmen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten in der Republika Srpska, Serbien, Kroatien und den übrigen Ländern des Westbalkans ausbauen können.
Politischer Dialog als Grundlage wirtschaftlicher Zusammenarbeit
Die Bedeutung dieser internationalen Beziehungen wurde auch beim jüngsten Wirtschaftstreffen in Baden sichtbar.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstrich die langjährigen gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Niederösterreich und Serbien. Besonders die gemeinsame Geschichte und die Donau als verbindendes Element hob sie hervor. Mit Blick auf die EXPO 2027 in Belgrad betonte sie das große Potenzial, das beide Seiten gemeinsam nutzen könnten.
Auch KommR Dr. Christian Moser verwies auf die wirtschaftlichen Chancen der EXPO 2027. Er bezeichnete die Weltausstellung als wichtigen Impuls für Unternehmen und als Gelegenheit, neue Märkte und internationale Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.
Für international tätige Unternehmen bieten solche Begegnungen die Möglichkeit, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Perspektiven kennenzulernen und wirtschaftliche Entwicklungen über nationale Grenzen hinweg zu verfolgen.
Wirtschaftliche Verbindungen über Grenzen hinweg
Österreich verfügt durch seine geografische Lage, seine wirtschaftliche Präsenz und seine langjährigen Beziehungen zu Südosteuropa über eine besondere Ausgangsposition für internationale Kooperationen.
Für Unternehmen gewinnen dabei nicht nur Investitionsmöglichkeiten und Marktzugänge an Bedeutung. Auch persönliche Kontakte, kulturelles Verständnis und verlässliche Ansprechpartner spielen eine wesentliche Rolle.
Der Austausch zwischen Österreich und dem Westbalkan bleibt damit ein wichtiger Bestandteil der europäischen Wirtschaftsbeziehungen und bietet auch in Zukunft Potenzial für neue Partnerschaften und gemeinsame Projekte.






